Mens sana in corpore sano – In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist. Zu diesem Schluss kam schon der römische Dichter Juvenal. Ganz unrecht hatte er mit seinem Gedanken nicht, denn um sich wohl zu fühlen, sollten Körper und Geist im Einklang sein. Heute nennt man diese These aus dem alten Rom Wellness: Ein Programm, das nicht nur das körperliche Wohlbefinden steigert, sondern auch positiv auf die Seele wirkt.

Was ist Wellness?

Man mag es kaum glauben, aber der Begriff Wellness wurde bereits im Jahre 1654 geprägt. Der britische Adlige Sir A. Johnson sprach von „wealnesse”, das aus dem damaligen Englisch übersetzt so viel wie „gute Gesundheit” bedeutet. Dabei ging es um ein ganzheitliches Konzept zur mentalen und körperlichen Gesundheit, das allerdings erst in den 1950er Jahren in den USA richtig an Bedeutung gewann. Von den USA aus trat diese neuartige Gesundheitsbewegung ihren Siegeszug um die ganze Welt an.

Wellness ist so vielfältig

Wenn es um Wellness geht, dann haben alle, die das Wort kennen, völlig verschiedene Vorstellungen davon. Für die einen bedeutet Wellness eine Massage, für die anderen steht Wellness in Verbindung mit wohltuenden Bädern und einem Saunagang. Wieder andere meinen viel Bewegung wenn sie von Wellness sprechen, packen die Fußballschuhe oder den Tennisschläger ein und machen sich ein paar schöne Stunden auf dem Sportplatz. Aber alle haben recht – Wellness ist ein Konzept, das aus vielen verschiedenen Komponenten besteht. Dazu gehört zum Beispiel auch eine ausgewogene Ernährung, aber auch Meditation und Sport.

Wellness – für jeden das Richtige

Da Wellness so vielfältig ist, kann sich jeder das Passende aussuchen. Wer Wellness mit Sport definiert, sollte schwimmen oder wandern. Wer eine eher ruhige Form von Wellness schätzt, kann bei Yoga entspannen oder sich im Thai Chi üben. Wellness ist ein Gesundheitskonzept, bei dem Körper und Seele immer zu gleichen Teilen angesprochen werden.