Archiv für die Kategorie „Skateboarden“
In den 60er Jahren fokussierte man eine Übertragung des Surfens auf Asphalt und Beton. Das Skateboardfahren entwickelte sich so zu einer Trendsportart vor allem für Jugendliche in den USA. Nach einem Tief Ende der 60er begann der Trend in den 70ern wieder aufzuleben. Technische Entwicklungen,wie z.B. die Polyurethanrollen belebten das Skateboarding und liessen neue Manöver hinzukommen. In diesem Zug entwickelte sich auch das sogenannte “Pool Riding”, welches die Geburtsstunde des heutigen Halfpipefahrens oder Vert-Style darstellt. In den frühen 90er Jahren entwickelte sich das Skateboard zu dem schlanken “Rollbrett”, dass es heute ist und ließ neue Möglichkeiten der Tricks und Manöver und den “StreetStyle” hinzukommen.
Alternativ zu den Skateboards werden heute auch immer mehr Longboards eingesetzt. Diese können natürlich auch in einem Online-Shop wie z.B. bei www.longboard-rider.de bestellt werden. Ein Skateboard besteht aus einem schmalen Brett,das sogenannte Deck, zwei Achsen ( trucks ) und vier Rollen (wheels). Das linke oder rechte Bein, je nachdem welche Fußstellung (stance) man bevorzugt, steht auf dem Skateboard und mit dem anderen Bein schiebt man an. Bei gewünschter Geschwindigkeit stellt man das andere Bein mit aufs Brett und fährt über die Straße. Untergrund ist Teer oder Beton, wobei es auch spezielle Skateboards für den nichturbanen Untergrund zu kaufen gibt.
Skateboards werden von vielen Anbietern angeboten und unterscheiden sich somit auch im Preis. Die qualitativ niedrigwertigen sogenannten “Kaufhausskateboards” sind schon ab 50 Euro zu haben. Die hochwertigeren Skateboards ersteht man in speziellen Skateshops,die in jeder größeren Stadt vertreten sind, für Beträge zwischen 100 und 200 Euro.
Das Skateboard kann als Fortbewegungsmittel benutzt werden, wird aber hauptsächlich als Freizeitbeschäftigung in Skateparks verwendet. Das meist jugendliche Klientel beginnt mit dem Beherrschen des Fortbewegens und versucht im Laufe der Zeit immer neue Tricks und Manöver zu lernen. Mannschaften oder Ähnliches wie im Fussball gibt es nicht, jedoch finden auch in Deutschland sogenannte “Contests” statt, bei denen einzelne Fahrer gegeneinander antreten.